Über diese Seite

Diese Website dokumentiert die literarische Arbeit von Christina Kade. Sie dient als zentrale Anlaufstelle für Informationen zu Veröffentlichungen sowie begleitende Texte.

Frühere Texte und Projekte, darunter auch politische Inhalte, sind im Archiv dieser Website zugänglich. Sie sind Teil meiner Entwicklung und werden bewusst nicht entfernt.

Die Website ist absichtlich minimalistisch gestaltet. Der Fokus liegt auf den Texten und den veröffentlichten Werken.

Aktuelle Informationen finden sich unter „Neuigkeiten“, eine Übersicht meiner Veröffentlichungen unter „Bücher“.

Literarische Arbeit

Ich bin Christina Kade und veröffentliche literarische Texte. Während der ersten Monate der Coronapandemie habe ich begonnen, längere Geschichten zu schreiben, aus denen meine heutigen Veröffentlichungen hervorgingen.

Meine Texte können politische oder gesellschaftliche Aspekte enthalten, ohne als programmatische Aussagen verstanden werden zu wollen. Im Mittelpunkt meiner Arbeit steht das Erschaffen von Welten und Charakteren, die unterschiedliche Perspektiven eröffnen.

Persönlicher Hintergrund

Foto von Christina Kade
Christina Kade © Fotostudio Laackman

Meine Romane handeln von Menschen, deren Handlungen bisweilen Interessenkonflikte zwischen persönlichen Überzeugungen und gesellschaftlichen Dynamiken verursachen. Dabei bewegt mich die Frage, wie Selbstwirksamkeit entsteht – manchmal auch scheitert. Folglich spielen Ambivalenzen in der Persönlichkeitsstruktur eine wichtige Rolle. Die Handlungen der Charaktere bewegen sich in moralischen Grauzonen. Der Einfluss von Machtverschiebungen in Beziehungen und im Außen ist ein zentrales Motiv.

Dadurch wird das Schreiben zur Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen Fragen, wie Verantwortung und der Konsequenz von Entscheidungen. Gleichzeitig ist es Spiegel einer immer stärker ins Wanken geratenden vertrauten Ordnung. Elementare Bestandteile meiner Erzählweise sind fantastische und futuristische Elemente. Durch sie verschwimmt die Grenze zwischen Realität und Fiktion. Ihr Einsatz erlaubt zudem eine vielschichtige Interpretation.

Nachdem ich verschiedene berufliche Stationen durchlaufen habe, wurde das Schreiben für mich zu einer Konstante, die mir hilft, meine innere und äußere Wahrnehmung zusammenzufügen. Der Prozess erlaubt mir, neue Welten zu entdecken und zu bewahren – eine Symbiose von analytischem Denken und kreativer Intuition.

KI-Direktive

Wie und wann habe ich KI eingesetzt?

  1. Gelegentlich zur Bildgenerierung – entweder zur Ideenfindung oder wenn kein Stockmaterial verfügbar war (Bildmaterial ist entsprechend gekennzeichnet)
  2. Testweise für zwei Social-Media-Beiträge auf LinkedIn, ohne die Texte exakt zu übernehmen
  3. Testweise für zwei Beiträge auf dieser Webseite zur Textanalyse
  4. Zur Anleitung für die Erstellung von Grafiken
  5. Zur Anleitung für die Konzeption dieses Artbooks
  6. Zu privaten und beruflichen Zwecken, die nichts mit meiner Tätigkeit als Schriftstellerin zu tun haben

Wofür ich KI grundsätzlich nicht einsetze und nie eingesetzt habe

  1. Zur Erstellung und Konzeption von Texten, die ich mit Gewinnabsicht erstelle (etwa meine Bücher)
  2. Zur Welt- und Charakterentwicklung für meine Geschichten

Grundsätzlich werde ich KI-Tools in Zukunft nicht mehr zur Texterstellung oder -analyse verwenden. Dafür gibt es folgende Gründe:

  1. Die Trainingspraxis für LLMs halte ich für ethisch nicht vertretbar. Das Urheberrecht hat in jedem Fall Vorrang.
  2. KI-Modelle haben die Angewohnheit, Texte zu verschlimmbessern, und bauen gelegentlich sogar Fehler ein oder verändern die Bedeutung ganzer Passagen.
  3. Noch schlimmer sind jedoch die pseudo-bedeutungsschwangeren Floskeln, die, abgesehen vom fehlenden Mehrwert, überhaupt keinen Sinn ergeben.
  4. Ich mag den Prozess der Entwicklung, den die Charaktere und die gesamte Welt in meinem Kopf durchleben, bevor und während ich eine Geschichte zu Papier bringe. Man könnte auch sagen, ich schreibe – wenigstens teilweise – um des Schreibens willen.
  5. Schreiben bedeutet für mich, nachzudenken, über philosophische Fragen, über Menschlichkeit und vieles mehr. Es ist ein Bewusstwerdungsprozess, eine Auseinandersetzung mit Dingen und dem Sein an sich. Dieser Prozess geht verloren, wenn ich einer KI auch nur einen Teil der Arbeit überantworte.
  6. Wenn ich möchte, dass jemand für eines meiner Bücher Geld bezahlt, dann soll die Person wissen, dass ich Sorgfalt und Mühe in dieses Buch investiert habe. Das gilt auch dann, wenn das Werk weniger Anklang findet. Es ist eine Frage des Respekts für alle lesebegeisterten Personen. Es werden ohnehin immer weniger.
  7. Und natürlich ist da noch die Frage des Urheberrechts. Wie kann ein Werk urheberrechtlich geschützt sein, wenn ich die eigentliche Arbeit einer Maschine überlasse? Das passt für mich nicht zusammen.
  8. Schließlich ist da noch die Frage der Konsistenz. Ich schrieb bereits, wie KI-Modelle häufig mit nichtssagenden, aber bedeutungsschweren, Wortkombinationen aufwarten. Hinzu kommt, dass die Modelle noch immer Details vergessen und halluzinieren. Wer einmal eine längere Unterhaltung mit einem KI-Chatbot geführt hat, weiß, worüber ich hier schreibe. Mein letztes Buch hatte einen Umfang von mehr als 330 000 Wörtern. Es ist möglicherweise nicht makellos in seiner Konsistenz und Konsequenz, aber alle Fehler kann ich guten Gewissens auf mich nehmen und sie als meinen ganz persönlichen Lernprozess verstehen. Ich glaube nicht, dass irgendein Modell bei diesem Umfang noch mitgekommen wäre – insbesondere in den Jahren 2024/2025, als das Buch entstanden ist.

Diese Richtlinie ist eine Art privater Kodex, an dem ich meine Autorentätigkeit ausrichte. Immerhin gibt es bislang kein allgemeingültiges Regelwerk. Deshalb kann ich nur für mich entscheiden, bei der Texterstellung grundsätzlich auf den Einsatz künstlicher Intelligenz zu verzichten.