Rechts oder links – spielt das überhaupt eine Rolle?

Nichts hat so deutlich gezeigt, wie leicht man von einer Schublade in die andere einsortiert wird wie die Corona-Krise. Bevor die Regierung den ersten Lockdown verkündete, wurden diejenigen, die sowohl Grenzkontrollen als auch Einschränkungen des öffentlichen Lebens forderten, als Verschwörungstheoretiker gebrandmarkt. Hemmungslos verortete man jeden im rechten Spektrum, dem der Regierungskurs keinen ausreichenden Schutz zu bieten schien. Erst nachdem die Regierung begonnen hatte, weitreichende Einschränkungen umzusetzen, wendete sich das Blatt und die Zuordnungen verkehrten sich in das genaue Gegenteil. Eigentlich hätte dies eine hinreichende Warnung sein müssen, um zu erkennen, wie wenig tauglich diese Art Schubladendenken in der Realität ist. …

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Hass und Hetze sind nicht gleich Hass und Hetze

Wie die Wahrnehmungsfalle Doppelstandards begünstigt Der Umgangston wird rauher. Obwohl das eine Beobachtung ist, die sicher insgesamt Gültigkeit hat, beziehe ich mich in diesem Fall insbesondere auf die sogenannten sozialen Medien. Das von „sozial“ hier häufig kaum die Rede sein kann, haben wahrscheinlich schon viele Menschen erfahren, ganz gleich, ob und zu welcher Gruppe oder Blase sie sich selbst zählen würden. Ein einzelner Tweet, eine simple Frage auf Twitter, die aus einer Beobachtung resultiert und auch aus persönlichen Gesprächen, kann heutzutage eine Wucht entfalten, die ich mir kaum hätte vorstellen können. Ich gebe zu, die Frage war suggestiv und verallgemeinernd, …

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Jenseits der roten Linien

Nun ist sie halt da – die Impfpflicht, wenn auch zunächst nur für Krankenhaus- und Pflegepersonal sowie für die Beschäftigten in Arztpraxen. (1) Ausnahmen für Menschen, die nicht geimpft werden können, soll es auch geben. Wie gut das in unserem Land inzwischen funktioniert, können sicher viele berichten, die eine Befreiung von der Maskenpflicht erhalten haben. Da ist es mit der Weigerung, solche Atteste anzuerkennen für einige noch nicht einmal getan, sondern es folgen Beschimpfungen und schließlich Hausdurchsuchungen bei Ärzten. Entsprechend werden Befreiungen von der Pflicht zur möglichen Selbstverletzung oder Selbstverstümmelung – euphemistisch Impfungen genannt – eher dünn gesät sein, selbst …

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Die Impfung ist sicher!

Fast ein Jahr ist es her, dass ich in einer einwöchigen Recherche verschiedene Quellen – fast ausschließlich aus den Leitmedien – zusammengetragen habe, um aufzuzeigen, wie die Maßnahmen, die uns schützen sollen, verheerende Schäden rund um den ganzen Globus anrichten. Ein Jahr und einige Gesetzesänderungen später stehen wir schlechter da als je zuvor. Seit 20 Monaten tobt die Pandemie, wenn wir unseren Medien glauben schenken, die längst von der vierten Panikwelle erfasst wurden. 20 Monate in denen die Grundrechte einiger Bürger – sprichwörtlich – mit Füßen getreten wurden. 20 Monate, in denen Lauterbach und Co. in Dauerschleife ihre Warnungen durch …

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Was uns bleibt

Wenn ich mich hin und wieder in einer Schleife von negativen Gedanken befinde, dann gibt es nichts Besseres als einen Spaziergang an der frischen Luft. Dann ist es nicht einmal so sehr von Bedeutung, ob das Wetter warm ist. Ja sogar der Himmel könnte mit Wolken bedeckt sein. Ja, vielleicht kann es sogar heilsam sein, wenn es kalt ist und mir der Wind um die Nase weht. Das Beste was ich dann tun kann, ist einen tiefen Atemzug zu nehmen, solange es noch erlaubt ist, die ungefilterte, frische Luft zu atmen, eine kräftige Prise Herbst zu schnuppern. Am Wochenende hatte …

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Bahnfahren in Corona-Zeiten

Wie das manchmal so ist, habe ich kürzlich jemanden über das Internet kennengelernt. Diese Entwicklung wird ja nicht mehr nur unterstützt, sondern von der Politik sogar gewünscht. Hauptsächlich sollen dadurch persönliche Treffen vermieden werden. Am Besten wäre es, und so wäre es vielen offenbar am Liebsten, wenn wir unser komplettes Privatleben, ach, vielleicht doch besser das ganze Leben digitalisieren. In einer Welt in der wir unsere Aktivitäten auf Twitter, Instagram und Facebook als „socializen“ bezeichnen, ist es nicht überraschend, wenn einige glauben, derartige Kontakte könnten tatsächlich ausreichen. Nur leider widersprechen solche Gedanken dem ursprünglichen Sinn dieser Plattformen, der es vielleicht …

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Corona-Müdigkeit oder Ignoranz?

Nachdem ich kürzlich meine eigenen Beiträge zum Thema Sars-Cov-2 oder Corona noch einmal gelesen habe, war ich überrascht, wie wenig sich eigentlich getan hat, wie tief wir noch immer mittendrin stecken in der Panik- und Angstmaschinerie. Freilich funktioniert das heute nicht mehr ganz so gut und vielen ringen die Zahlen nicht mehr als ein müdes Lächeln ab. Doch es gibt auch jene, die wieder anfangen Toilettenpapier zu horten, als wäre Covid-19 die schlimmste Durchfallerkrankung der ganzen Menschheitsgeschichte, eine geradezu biblische Seuche. Die anderen versuchen ihr Leben, so gut es eben geht, weiterzuleben. Nur sprechen kann man mit den Wenigsten über …

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Tage wie dieser

Den folgenden Beitrag habe ich bereits am 07.07.2020 nach meinem Arztbesuch geschrieben. Die Maskenpflicht sind wir immer noch nicht los, ganz im Gegenteil, sie droht ständig ausgeweitet zu werden. Grund genug für mich den Beitrag auch hier zu veröffentlichen, um den häufig unsachlichen Umgang mit etwaigen Argumenten zu zeigen. Seit unsere Regierung so gnädig war dem Einzelhandel zu gestatten, die Türen wieder zu öffnen, stemmt er sich tapfer gegen die drohenden Insolvenzen. Einige können das sicher schaffen, aber so manch einer wird unter die Räder der Gesetzesmühlen geraten. Der Anfang ist längst gemacht und die Vorzeichen haben sich nicht wesentlich …

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Combie-Apokalypse! Now!

Dieser Beitrag erschien am 25.04.2020 auf meinem ursprünglichen Blog. Ein wenig habe ich mit mir gehadert, ob ich ihn erneut veröffentlichen soll, denn ich war an diesem Tag nicht gerade bester Stimmung. Allerdings ist das Thema auch über ein halbes Jahr später noch sehr aktuell. Die Maskenpflicht wird teilweise sogar noch ausgeweitet und so möchte ich dieses Zeitzeugnis nicht einfach so dahinsiechen lassen, zeigt es mir doch, zusammen mit anderen älteren Beiträgen, wie alles begann. Vielleicht werde ich diese Zeit noch einmal vermissen (Stockholmsyndrom, ihr wisst schon). Es ist mal wieder Samstag. Der fünfte mittlerweile, seitdem der Lockdown begonnen hat. …

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Shopping@Pandemie

Dieser Beitrag erschien zuerst am 26.03.2020, kurz nachdem die ersten Maßnahmen verhängt wurden. Damals dachte ich tatsächlich, „die Sache“ hätte sich bald erledigt. Wieso? Dazu in anderen Beiträgen, aus den folgenden Wochen, mehr. Jedenfalls finde ich ihn nach wie vor gelungen und gerade jetzt, aktueller denn je. Vielleicht wünsche ich mir aber auch nur, etwas mehr von diesem leichtfüßigen Humor, den er ausstrahlt. Entkommen! Knapp und nur unter Aufbietung all meiner Fähigkeiten. Das jahrelange Training im Stadtdschungel hat sich endlich bezahlt gemacht. Einkaufen ist heutzutage nichts für die Schwachen, Alten und Kinder. Sie gehen gnadenlos unter in der Schlangengrube der …

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